Sind das hier zwei identische T-Shirts? Auf den ersten Blick schon.ThemensoundBeide T-Shirts sind aus Baumwoll-Stoff. Der Unterschied liegt im Nähfaden. Eins dieser T-Shirts wurde mit Baumwollgarn verarbeitet, das andere mit Polyestergarn.Die Baumwolle ist ein natürliches Material. Ob als Stoff oder Faden – sie lässt sich, sofern sie keine Schadstoffe enthält, biologisch abbauen und kompostieren. Damit schließt sich der natürliche Kreislauf. Bei Polyester handelt es sich dagegen um einen Kunststoff auf Erdölbasis. Dieser Kunststoff steckt heutzutage sehr häufig in unserer Kleidung wie zum Beispiel auch im Nähgarn oder Etikett. Da sich Polyester nicht biologisch abbaut, belastet es die Umwelt.Und damit nicht genug: Kleidung ist meist gefärbt. In der Industrie kommen oft chemische Azofarbstoffe sowie Hilfsmittel wie Halogenverbindungen oder Schwermetalle zum Einsatz, damit die Farben intensiv und langanhaltend bleiben. Dunkle Töne wie Schwarz benötigen besonders viele Färbe- und Ausrüstungsmittel. Zusätzlich werden Textilien so weich, knitterfrei oder wasserabweisend.Diese Chemikalien führen bereits während der Herstellung zu Umwelt- und Gesundheitsproblemen. Da sie im Textil verbleiben und nicht biologisch abbaubar sind belasten sie auch während Nutzung und bei der Entsorgung Mensch und Umwelt.Das Etikett in Deinem Kleidungsstück verrät Dir also, aus welchen Fasern Dein Textil besteht. Doch welche Chemikalie lässt die Farbe so strahlen? Und was macht dein Kleidungsstück so weich oder knitterfrei?
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Sind das hier zwei identische T-Shirts? Auf den ersten Blick schon.ThemensoundBeide T-Shirts sind aus Baumwoll-Stoff. Der Unterschied liegt im Nähfaden. Eins dieser T-Shirts wurde mit Baumwollgarn verarbeitet, das andere mit Polyestergarn.Die Baumwolle ist ein natürliches Material. Ob als Stoff oder Faden – sie lässt sich, sofern sie keine Schadstoffe enthält, biologisch abbauen und kompostieren. Damit schließt sich der natürliche Kreislauf. Bei Polyester handelt es sich dagegen um einen Kunststoff auf Erdölbasis. Dieser Kunststoff steckt heutzutage sehr häufig in unserer Kleidung wie zum Beispiel auch im Nähgarn oder Etikett. Da sich Polyester nicht biologisch abbaut, belastet es die Umwelt.Und damit nicht genug: Kleidung ist meist gefärbt. In der Industrie kommen oft chemische Azofarbstoffe sowie Hilfsmittel wie Halogenverbindungen oder Schwermetalle zum Einsatz, damit die Farben intensiv und langanhaltend bleiben. Dunkle Töne wie Schwarz benötigen besonders viele Färbe- und Ausrüstungsmittel. Zusätzlich werden Textilien so weich, knitterfrei oder wasserabweisend.Diese Chemikalien führen bereits während der Herstellung zu Umwelt- und Gesundheitsproblemen. Da sie im Textil verbleiben und nicht biologisch abbaubar sind belasten sie auch während Nutzung und bei der Entsorgung Mensch und Umwelt.Das Etikett in Deinem Kleidungsstück verrät Dir also, aus welchen Fasern Dein Textil besteht. Doch welche Chemikalie lässt die Farbe so strahlen? Und was macht dein Kleidungsstück so weich oder knitterfrei?