Stell Dir vor, Dein altes T-Shirt landet nicht im Müll oder im Altkleidercontainer, sondern auf dem Kompost. Im Museumsgarten des tim probieren wir genau das aus: das Kompostieren von T-Shirts.
Im Komposter entsteht aus biologischem Abfall wie Pflanzenresten und Textilien neue Erde. Kleinstlebewesen, Würmer und Insekten übernehmen dabei die Arbeit. Sie zersetzen das organische Material und verwandeln es Schritt für Schritt in nährstoffreichen Boden. So gelangt alte, abgetragene Kleidung aus natürlichen Rohstoffen wieder in den Kreislauf der Natur.
Damit Textilien verrotten, brauchen sie vor allem Feuchtigkeit, Wärme und ein aktives Bodenleben – das sogenannte Edaphon. Je mehr Mikroorganismen beteiligt sind, desto schneller verläuft der Abbau. Baumwollfasern verwandeln sich so innerhalb weniger Wochen bis Monate in Erde. In besonderen Systemen geht es noch schneller.
Das Kompostieren erscheint sinnvoll, wenn Reparieren oder Weitergeben nicht mehr möglich ist. Zudem gehört nicht jedes Material auf den Kompost: Kunstfasern wie Polyester zersetzen sich nicht. Sie verursachen Mikroplastik, das als winzig kleine Plastikpartikel in der Umwelt bleibt. Plastik baut sich manchmal Jahrhunderte nicht ab oder kehrt gar nicht mehr in den natürlichen Kreislauf zurück.Aus welchem Material besteht Dein T-Shirt eigentlich?
Scroll jetzt nach unten und entdecke weitere Details.
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Stell Dir vor, Dein altes T-Shirt landet nicht im Müll oder im Altkleidercontainer, sondern auf dem Kompost. Im Museumsgarten des tim probieren wir genau das aus: das Kompostieren von T-Shirts.
Im Komposter entsteht aus biologischem Abfall wie Pflanzenresten und Textilien neue Erde. Kleinstlebewesen, Würmer und Insekten übernehmen dabei die Arbeit. Sie zersetzen das organische Material und verwandeln es Schritt für Schritt in nährstoffreichen Boden. So gelangt alte, abgetragene Kleidung aus natürlichen Rohstoffen wieder in den Kreislauf der Natur.
Damit Textilien verrotten, brauchen sie vor allem Feuchtigkeit, Wärme und ein aktives Bodenleben – das sogenannte Edaphon. Je mehr Mikroorganismen beteiligt sind, desto schneller verläuft der Abbau. Baumwollfasern verwandeln sich so innerhalb weniger Wochen bis Monate in Erde. In besonderen Systemen geht es noch schneller.
Das Kompostieren erscheint sinnvoll, wenn Reparieren oder Weitergeben nicht mehr möglich ist. Zudem gehört nicht jedes Material auf den Kompost: Kunstfasern wie Polyester zersetzen sich nicht. Sie verursachen Mikroplastik, das als winzig kleine Plastikpartikel in der Umwelt bleibt. Plastik baut sich manchmal Jahrhunderte nicht ab oder kehrt gar nicht mehr in den natürlichen Kreislauf zurück.Aus welchem Material besteht Dein T-Shirt eigentlich?
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